Ein Stromausfall im Haus bedeutet nicht automatisch, dass die gesamte Elektroinstallation defekt ist. Oft lässt sich zunächst sicher feststellen, ob nur ein Gerät, ein Stromkreis oder auch die Umgebung betroffen ist. Wichtig ist, nichts zu erzwingen und bei Warnzeichen rechtzeitig einen Elektriker hinzuzuziehen.
Was Sie bei einem Stromausfall sicher prüfen können
Prüfen Sie zuerst, ob auch Nachbargebäude oder die Straßenbeleuchtung ohne Strom sind. Ist nur Ihr Objekt betroffen, können Sie am Sicherungskasten kontrollieren, ob ein Leitungsschutzschalter oder der FI-Schalter ausgelöst hat.
- Schalten Sie auffällige oder zuletzt verwendete Geräte aus.
- Achten Sie auf Brandgeruch, Wärme oder ungewöhnliche Geräusche.
- Berühren Sie keine offenen Leitungen oder beschädigten Steckdosen.
- Setzen Sie eine Sicherung nicht wiederholt zurück.
Wann ein Elektriker erforderlich ist
Löst die Sicherung erneut aus, bleibt ein Teil des Gebäudes ohne Strom oder besteht der Verdacht auf einen Kurzschluss, sollte ein Elektroinstallateur die Ursache strukturiert eingrenzen. Das gilt besonders bei Feuchtigkeit, verschmorten Stellen oder einer älteren Anlage.
So läuft die Fehlersuche ab
Der Elektriker nimmt zuerst das Fehlerbild auf und prüft anschließend betroffene Stromkreise, Schutzorgane und Anschlusspunkte. Wer nach „Elektriker in der Nähe“ oder „Elektriker in meiner Nähe“ sucht, sollte beim Anruf direkt beschreiben können, welche Räume betroffen sind und wann die Störung begonnen hat. Bei akuter Gefahr kann ein Elektriker-Notdienst der richtige Ansprechpartner sein.
Die Redaktion von Zobl Elektriker bereitet praktische Fragen zu Elektroinstallation, Anschlüssen und Störungen verständlich auf. Die konkrete Ausführung richtet sich immer nach der Anlage vor Ort.
